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Germanwings verspricht niedrigere Kosten als Lufthansa

Auch nach der Übernahme großer Teile des Lufthansa-Europaverkehrs will Germanwings den Kostenabstand von 20% gegenüber der Mutter halten.

Germanwings-Chef Thomas Winkelmann äußerte sich dazu gegenüber dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe): "Wir müssen den Abstand halten, weil die Mehrzahl unserer Wettbewerber nicht in Deutschland sitzen und deshalb niedrigere Kosten haben, etwa bei den Lohnnebenkosten".

Der Gewerkschaft Verdi sind die niedrigeren Löhne bei Germanwings ein Dorn im Auge. Erst vergangene Woche hatte ein Warnstreik der Gewerkschaft für Chaos bei der Lufthansa gesorgt, 700 von 1800 Flügen fielen aus. Im Passagiergeschäft sollen unter anderem Strecken gestrichen oder künftig von Germanwings betrieben werden. So soll die Billigflugtochter den Europaverkehr jenseits der beiden Drehkreuze Frankfurt und München übernehmen. Mit dem Übergang wechseln auch viele Flugzeuge und Besatzungen vom Mutterkonzern zu Germanwings.

Einen Anstieg der Kosten erwartet der Billigflieger dadurch nicht. "Es gibt Kostenbereiche, bei denen der Kunde nicht merkt, wie man diese gestaltet. Das gilt etwa für die IT, den Vertrieb oder das simple Verladen von Koffern", sagte Winkelmann. (APA/red)





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